Hochwasser PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 15. Juni 1999 um 23:15 Uhr


Bilder wurden von den betroffenen Kleingärtnern zur Verfügung gestellt. Sobald es wieder mehrere Tage regnet, haben die Kleingärtner im unteren Bereich unseres Geländes große Probleme mit dem Hochwasser: Die Schäden für die Mitglieder unseres Vereins sind riesengroß. Das Wasser steigt so hoch, dass es in die Häuser läuft und das dortige Mobiliar sowie das Mauerwerk zerstört. Der Boden ist ausgelaugt und unfruchtbar und
der Anbau von Gemüse wird dadurch fast hoffnungslos.
Der Verein versucht mit Hilfe von Pumpen, dass größte Wasseraufkommen aus den Gärten wegzupumpen, um noch größeren Schaden abzuwenden. Die Hilfe der Kleingärtner ruht auf dem Handeln der Stadt Düsseldorf, die mehrmals angeschrieben und auf das Problem aufmerksam gemacht wurde.

Im Anschluss lesen sie einen Kurzbericht über einen Informationsabend zum Hochwasserproblem in der Vereinsgaststätte „Im Brühl“.

Informationsabend am 09.07.2003 :
Am 09.07.2003 fand in der Vereinsgaststätte „Im Brühl“ ein Informationsabend statt.
Fr. Dr. Inge Batz vom Umweltamt erklärte, dass der Grundwasserspiegel im Bereich der Gärten
bei zwei Metern Tiefe lag. Der Anstieg sei dort vor allem auf die um fast 90 Prozent reduzierte Grundwasserentnahme der „Gerresheimer Glashütte“ zurückzuführen. Der Verein profitiert in Zukunft bei der Oberflächenentwässerung von einer neuen Drainage zur „Düssel“, die im Zuge des Brückenbaus und die Erneuerung der Straße „Im Brühl“ aus dem alten Graben entstehen soll. Der Kleingärtnerverein „Weidenau“ kann in Notfällen auf die Hilfe des Umweltamtes hoffen, muss sich als längerfristige Lösung aber um eine kostenpflichtige Entwässerungsgenehmigung bemühen.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 02. Juli 2007 um 19:37 Uhr